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Honeckers 'Tante Anna' am Flugplatz Bruchsal verbrannt

Brandstiffter zündet historischen Antonov-Doppeldecker am Flugplatz an. Ein Raub der Flammen wurde in den frühen Morgenstunden des gestrigen Freitags das Dienstflugzeug des ehemaligen DDR-Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker am Bruchsaler SegelflugplatzEin Raub der Flammen

Update: Sehen Sie hier beim Landfunker einen TV-Bericht des KarichgauTV.

Brandstifter zündet historischen Antonov-Doppeldecker am Flugplatz an
Bruchsal. Ein Raub der Flammen wurde in den frühen Morgenstunden des 9. Septembers das Dienstflugzeug des ehemaligen DDR-Staatsratsvorsitzenden Erich Honecker am Bruchsaler Segelflugplatz. Nach Lage der Dinge hatte ein unbekannter Brandstifter den riesigen Doppeldecker des russischen Typs Antonov AN 2 gegen 3 Uhr in Brand gesteckt.Innerhalb kürzester Zeit vernichteten die Flammen, die besonders auch im Treibstoff der Tragflächentanks reichlich Nahrung fanden, das historische Flugzeug. Den materiellen Schaden schätzt die Polizei auf gut 80.000 Euro.

Passanten hatten gegen 3 Uhr die Flammen entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Die Bruchsaler Wehr, die wenige Minuten später mit dem Löschzug unter Stadtbrandmeister Bernd Molitor am Flugplatz eintraf, hatte keine Chance mehr: Das Flugzeug, dessen Konstruktion aus Stahlrohr und Aluminium sowie aus Stoff bespannten Tragflächen und Leitwerk bestand, war bereits verglüht und in sich zusammengebrochenDie Bruchsaler WehrPassanten hatten gegen 3 Uhr die Flammen entdeckt und die Feuerwehr alarmiert. Die Bruchsaler Wehr, die wenige Minuten später mit dem Löschzug unter Stadtbrandmeister Bernd Molitor am Flugplatz eintraf, hatte keine Chance mehr: Das Flugzeug, dessen Konstruktion aus Stahlrohr und Aluminium sowie aus Stoff bespannten Tragflächen und Leitwerk bestand, war bereits verglüht und in sich zusammengebrochen. Der durch das Flugbenzin angefachte Brand war so heiß, dass selbst massive Aluminiumteile des großen Neun-Zylinder-Sternmotors schmolzen und in gleißend hellem Feuer verbrannten.

Noch während die Feuerwehr die Flammen löschte, ergaben sich für die Polizei Hinweise auf eine mögliche Brandstiftung: Die Antonov – von der DDR-Volksarmee liebevoll 'Tante Anna' genannt – war seit dem Bruchsaler Flugplatzfest Ende Juli vorübergehend auf dem Gelände stationiert, um noch weitere Flugtage im süddeutschen Raum zu bedienenVermutlich BrandstifftungNoch während die Feuerwehr die Flammen löschte, ergaben sich für die Polizei Hinweise auf eine mögliche Brandstiftung: Die Antonov – von der DDR-Volksarmee liebevoll „Tante Anna“ genannt – war seit dem Bruchsaler Flugplatzfest Ende Juli vorübergehend auf dem Gelände stationiert, um noch weitere Flugtage im süddeutschen Raum zu bedienen. Die Maschine war lediglich vor zwei Wochen bewegt worden, so dass ein technischer Defekt ausgeschlossen werden konnte. Die Polizei leitete daher sofort umfangreiche Kontroll- und Fahndungsmaßnahmen ein, bei denen auch Hundeführer und der Polizeihubschrauber „Bussard“ zum Einsatz kamen. Allerdings verlief die Tätersuche zunächst ergebnislos. Die Ermittlungen hat inzwischen die Kriminalpolizei übernommen, die unter Telefon (0721) 9 39 55 55 um die Meldung von Zeugen bittet, die gestern in den frühen Morgenstunden im Bereich zwischen Industrie- und Kammerforststraße verdächtige Beobachtungen gemacht haben.

Bei dem zerstörten Flugzeug handelt es sich um den weltgrößten einmotorigen Doppeldecker, der zwischen 1947 und 1990 in 18 000 Exemplaren bei Antonov in Russland hergestellt wurde. Er war hauptsächlich im Osten als Allzweckflugzeug, Passagiermaschine, Feuerlösch- und Agrarflugzeug eingesetztDas ausgebrannte FlugzeugBei dem zerstörten Flugzeug handelt es sich um den weltgrößten einmotorigen Doppeldecker, der zwischen 1947 und 1990 in 18 000 Exemplaren bei Antonov in Russland hergestellt wurde. Er war hauptsächlich im Osten als Allzweckflugzeug, Passagiermaschine, Feuerlösch- und Agrarflugzeug  eingesetzt. Die verbrannte Maschine war ein vergleichsweise luxuriös ausgestattetes Salonmodell, das Erich Honecker für kurze Dienstflüge benutzte. Beim jüngsten Bruchsaler Flugplatzfest hatte die „Tante Anna“ zahlreiche Fluggäste zu Rundflügen über die Region mitgenommen. Erschüttert zeigte sich gestern Volker Fierhauser, der Vorsitzende des Luftsportvereins Bruchsal, über die verheerende Brandstiftung: „Wer tut denn so etwas? Wir sind alle am Boden zerstört und es tut uns für den Eigentümer so leid“, sagte Fierhauser.

Schockiert ist Thomas Gebing, der Eigentümer der Antonov AN 2 und Betreiber des Luftfahrtunternehmens 'Classic Wings' in Stadtlohn, der noch mehrere Termine mit der Maschine im süddeutschen Raum für den Herbst eingeplant hatte. Gerade für nächste Wochen hatte Gebing Rundflüge für krebskranke Kinder arrangiert, die er den kleinen Patienten spendierenSchockiert ist Thomas GebingSchockiert ist Thomas Gebing, der Eigentümer der Antonov AN 2 und Betreiber des Luftfahrtunternehmens „Classic Wings“ in Stadtlohn, der noch mehrere Termine mit der Maschine im süddeutschen Raum für den Herbst eingeplant hatte. Gerade für nächste Wochen hatte Gebing Rundflüge für krebskranke Kinder arrangiert, die er den kleinen Patienten spendieren wollte.

 

 

 

Erschüttert zeigte sich gestern Volker Fierhauser, der Vorsitzende des Luftsportvereins Bruchsal, über die verheerende Brandstiftung: 'Wer tut denn so etwas? Wir sind alle am Boden zerstört und es tut uns für den Eigentümer so leid', sagte Fierhauser.Am Boden ZerstörtBlieben die Flugtickets. Die verbrannte Maschine war ein vergleichsweise luxuriös ausgestattetes Salonmodell, das Erich Honecker für kurze Dienstflüge benutzte. Beim jüngsten Bruchsaler Flugplatzfest hatte die 'Tante Anna' zahlreiche Fluggäste zu Rundflügen über die Region mitgenommenVom Feuer verschontDie Maschine war lediglich vor zwei Wochen bewegt worden, so dass ein technischer Defekt ausgeschlossen werden konnte. Die Polizei leitete daher sofort umfangreiche Kontroll- und Fahndungsmaßnahmen ein, bei denen auch Hundeführer und der Polizeihubschrauber 'Bussard' zum Einsatz kamenTrauriger Anblick
 
 
 
 

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